Mit dem Pohutu hat Underground dem Kipuna eine zweite Waveboardlinie zur Seite gestellt. Waveclassic hat sich gleich eines der ersten6'2er gesichert.
Da liegt es jetzt, dass neue Waveschnittchen von Underground. Mit ihm haben die Kiwis jetzt neben dem Kipuna auch ein Board mit Volumen für die Welle. Aber jetzt erst mal das Deck gewachst.. ja, das Board hat anders als das Kipuna nur ein Tailpad und kein ganzes Softdeck. Ganz wie ein klassischer Wellenreiter. OK, jetzt ab in die ersten Wellen mit dem Pohutu..
Ich kann hier nur meine ganz persönliche Meinung zum 6'2er kundtun, da ich das 5'8er nicht gefahren bin. Das Board ist trotz seiner robusten Bauweise recht leicht. Ausgestattet mit Inserts für Schlaufen (die ich nie benutzt habe).
Das Board ist weniger auf kleine mushy Wellen ausgelegt. So richtig wohl fühlt es sich eher in mittleren und großen Wellen, die eher sauberer laufen. Dank seiner Länge und des eher klassischen Shapes zieht es dann saubere Lines in die Wellenhänge. Dazu leitet man den Wellenritt mit einem sauberen Buttomturn ein. Zieht dann in den steilen Teil der Welle und snappt dann einen Cutback mit fettem Spray. Oder man nutzt den Speed und die Welle für einen fetten Air, den das Board locker einsteckt. Das sind die Bedingungen, in denen sich das Pohutu wohl fühlt. schönes Rail to Rail surfen, auch ohne große Schirmunterstützung, dafür ist das Pohutu gemacht.
Das Kipuna ist ein sehr gutes Board für den Einsteiger ins Wavekiten. Sind die Wellen eher klein und mushy, wie meist an unseren Spots hier in Deutschland, dann ist es die richtige Wahl. Das Kipuna geht etwas früher los und eignet sich hervorragend für Airs und Co. Es ist das Board für den großen Spaß im kleinen Swell.
Werden die Wellen dann größer und fetter, dann kommt die Stundes des Pohutu. Dazu noch Side- oder Sideoff-Wind. Perfekt.
Oder gar kein Wind, das kann das Pohutu auch! Und das nicht nur, wenn man Kelly Slater heißt. Daher ist es auch perfekt als Crossover-Board für den weltenbummelnden Surfkiter.
Für mich ist das Pohutu in 6'2 die passende Ergänzung zu meinem 5'8er Freewave Quad (Vorgänger des Kipuna). Das Freewave hat seine Stärken in kleinen Wellen und bei weniger Wind. Und das Pohutu ist das Stepup-Board, wenn die Wellen größer und sauberer werden. Oder auch, wenn der Wind einschläft und die Wellen bleiben.
Danke Frank (famousfrank.com), dass du waveclassic das Pohutu zum Test zur Verfügung gestellt hast. Und ich jetzt ein Board mehr und kein Sparbuch mehr habe... ;-)
Thanks dude!
have fun! Erk