
Für 2010 hat Underground seine Boardpalette deutlich ausgeweitet. Unter anderem haben die Kiwis sich ein Speedboard ausgedacht mit dem treffenden Namen Speed. Waveclassic hatte schon die Gelegenheit das Board zu fahren..

Hier mein ganz persönlicher Bericht:
Schon die sehr schmale Form mit den ausgesparten Ecken sind ein Hingucker am Strand. Selbst mit Schuhgröße 43 fragte ich mich, ob meine Füße nicht zu groß sind für das Brettchen. Die nächste Frage, die einem in den Kopf schießt, ist: Komme ich damit überhaupt los? Wieviel Überpower brauche ich für das Board? Da hilft nur sich das Speed zu nehmen und zu fahren.
Wenn man dann über das Wasser schießt, ist man überrascht, wie einfach das Speed sich fährt. Selbst in kabbeligen Bedingungen ist es noch gut zu kontrollieren. Nur kann man dann das Potenzial nicht komplett ausschöpfen. Am wohlsten fühlt sich das Board natürlich bei viel Wind und Wasser ohne Wellen. Wenn man dann die Sau fliegen lässt und nur noch mit der Finne im Wasser über den Teich fliegt. Dann weiß man was ein Geschwindigkeitsrausch ist.
Aber wie komme ich denn zurück? Nein, man kann nicht nur super schnelle Downwinder damit machen. Man zieht Dank der langen Kannte auch gut wieder Höhe zurück. OK, das alles setzt dann schon einen konstanten Druck im Kite voraus. Ein durchgleiten von Flautenlöchern ist mit diesem Board ausgeschlossen.
Das Speed von Underground ist ein Board, mit dem auch der durchschnittliche Kiter seinen Kumpels die Rücklichter zeigen kann.
Und dann möchte ich Frank von famousfrank.com mal wieder danken, dass er waveclassic das Speed zum Test zur Verfügung gestellt hat.
Thanks dude!
have fun! Erk
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